„Ein unvergleichliches Erlebnis“ auf dem
Kreuzberg mit Rudolf Herget

Endlich mal wieder
gelockerte Entspannung im Vorfeld
Was hat das Wetter nicht schon alles für Kapriolen
geschlagen bei der Nacht der Poesie. Eisige Kälte,
Dauerregen, heftige Gewitter. OK, es war auch schon schön,
am 26./27. Juni 2010 gab es auf dem Kreuzberg nichts, aber
auch gar nichts zu mäkeln. Nicht einmal Morgentau, so
trocken war die Nacht. Ein traumhafter Sonnenuntergang, ein
prächtiger Vollmond, eine sternenklare Nacht und ein
wundervoller Sonnenaufgang sorgten für eine ergreifende
Atmosphäre bei der Nacht der Nächte in der Rhön. Und endlich
mal wieder machte sich bei den Organisatoren und Rudolf
Herget eine gelockerte Entspannung im Vorfeld breit. Wann
gab’s das zum letzten Mal?
Weit über 400 nächtliche
Besucher
So strömten die Besucher auch in Scharen auf den heiligen
Berg der Franken, um diese einmalige Nacht zu erleben. Immer
wieder kamen weitere hinzu. Weit über 400 sind es wohl
gewesen, und die meisten hielten bis zum Ende durch. Einige
mussten aber doch die Erfahrung machen, dass selbst bei
hochsommerlichen Tagestemperaturen die nächtliche Kühle auf
dem höchsten Punkt der bayerischen Rhön nicht zu
unterschätzen ist. Und was lernen wir daraus? Immer schön
warm anziehen, lieber einen Pulli und eine Decke mehr
mitbringen. Dann steht diesem einmaligen
Kultur-Natur-Erlebnis nichts im Wege.
Rudolf Herget in Hochform
Im Vorfeld wurde viel gemunkelt, die wievielte Veranstaltung
es eigentlich ist auf dem Kreuzberg. Die siebte, oder gar
die achte oder neunte. Dass es die zehnte war, wussten die
Organisatoren Claus Schenk (Naturpark) und Gerhard Nägler
(Stadt Bischofsheim) natürlich ganz genau! Dieses Jubiläum
nahmen Sie zum Anlass, sich bei Rudolf Herget gebührend zu
bedanken. Und der Erzähler der Nacht lief regelrecht zur
Höchstform auf. Zunächst zog er die Kinder mit etlichen
Märchen und Geschichten, u.a. vom „Kleinen Hävelmann“ in
seinen Bann. Saint-Exupérys „Kleiner Prinz“, Hergets
Lieblingsstück, folgte. Unglaublich mit welcher stimmlichen
Vielfalt der Retter des poetischen Erzähltheaters aufwarten
kann: mal kindlich passend zum kleinen Prinzen, mal mit
Befehlston, wie der Herrscher, der selbst Sonnenauf- und
-untergänge befiehlt, aber in seiner Herrscherweisheit
wartet, bis die Umstände dafür günstig sind, mal gestresst,
wie der Geschäftsmann, der die Sterne zählt, mal überdreht,
wie der verrückte Pillenverkäufer, mal überheblich, wie der
Eitle, der sich bewundert wissen will, mal rülpsend, wie der
Säufer und dann wieder nüchtern wie der Pilot, dem es nicht
gelingen will, das Flugzeug wieder in Gang zu bringen.
Herget hat alles drauf. Die ganze breite Pallette der
Schauspiel- und Erzählkunst. Und das bietet er seinen
Zuhörern eine ganze Nacht lang bei weiters der Möwe
Jonathan, der legendären Rede des Indianerhäuptlings
Seattle, bei Galileo Galilei, der Schöpfungsgeschichte, und,
und, und. Schillers „Ode an die Freude“ beschließt eine
Nacht der Poesie, die – mal wieder – „unvergleichlich“,
„wundervoll“, einfach „eine vollkommen runde Sache“ war.
Tausend Dank, Erzähler der Nacht!Der Eintritt ist frei. Weitere
Informationen bei den beiden Veranstaltern Tourist-Info
Bischofsheim (Gerhard Nägler, Tel. 09772/910150) und Verein
Naturpark und Biosphärenreservat Bayerische Rhön e.V. (Claus
Schenk, Tel. 09749/912212) oder im Internet unter
www.bischofsheim.info.
Weitere Presseinformationen:
Tourist-Info Bischofsheim, Tourismusreferent Gerhard Nägler,
Kirchplatz 7, 97653 Bischofsheim a.d. Rhön, Tel. 09772-910151,
Fax 09772-910159, Gerhard.Naegler@bischofsheim-rhoen.de,
www.bischofsheim.info.

Der Eintritt
ist kostenlos !!!!!
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